Gewalt im Netz & Jugendrechte
Digitale Medien fördern Teilhabe, bergen aber Risiken wie Cybermobbing und Desinformation. Kinder müssen ihre Rechte kennen, um sich sicher und selbstbestimmt online bewegen zu können.
Digitale Medien bieten jungen Menschen heute unzählige Möglichkeiten zur Information und Teilhabe. Sie können sich Gehör verschaffen, ihre Meinung äußern und gesellschaftliche Diskussionen mitgestalten. Doch wo Chancen entstehen, wachsen auch Risiken: Cybermobbing, ungewollte Kontakte oder Desinformation gehören längst zum Alltag vieler Jugendlicher. Umso wichtiger ist es, Kinder und Jugendliche gleichzeitig zu schützen und zu stärken – durch Aufklärung, Empowerment und digitale Bildung mit Haltung.
Genau hier setzt die Partnerschaft zwischen Safe im Recht und DigitalSchoolStory an. Gemeinsam ermöglichen sie Projekte an Schulen, in denen Schüler:innen nicht nur Medienkompetenz erwerben, sondern auch ihre Rechte im Netz kennenlernen. Mit Materialien von Safe im Recht arbeiten sie zu Themen wie digitaler Gewalt, Datenschutz oder Meinungsfreiheit – praxisnah, altersgerecht und partizipativ. Die Jugendlichen entwickeln auf dieser Basis eigene kreative Kurzvideos, die zum Dialog anregen und Perspektivenvielfalt fördern.
Die Vision: Das Netz soll ein sicherer Ort für Jugendliche sein – mit Schutzräumen, aber auch echter Mitgestaltung. Denn wer Kinderrechte ernst nimmt, muss junge Menschen nicht nur informieren, sondern sie auch fragen, in welcher digitalen Welt sie leben wollen.
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"Junge Menschen brauchen im Netz gleichzeitig mehr Schutz und mehr Teilhabe. Damit Kinderrechte auch im Internet Wirkung entfalten, müssen Kinder und Jugendliche über diese aufgeklärt werden, allerdings dürfen wir von ihnen auch erfahren, in welcher digitalen Welt sie leben möchten. DSS macht digitale Themen erlebbar, ermöglich ein vertieftes Verständnis und schafft so Raum für Veränderung, den die jungen Menschen gestalten dürfen."