SmartCity-Projekt
Schule als Innovationshub: Am Schiller-Gymnasium werden Daten zu Geschichten und Schülerinnen und Schüler zu aktiven Gestalter:innen ihrer Stadt.

Über 250 Sensoren messen Pforzheims Stadtklima, Verkehr und Parkraum in Echtzeit, doch was bedeuten diese Daten für das Leben in der Stadt? Mit genau dieser Frage beschäftigten sich Schüler:innen des Schiller-Gymnasiums im NwT-Unterricht. In Kooperation mit dem Sachgebiet Smart City der Stadt Pforzheim erarbeiteten sie sich über drei Monate das LoRaWAN-basierte Sensornetz, analysierten öffentliche Stadtdaten und entwickelten daraus eigene Kurzvideos im Hochkant-Format. Abstrakte Messwerte wurden zur greifbaren Geschichte – verständlich, kreativ und aus der Perspektive der Generation, die die digitale Stadt von morgen gestalten wird.
Im Mittelpunkt stand die wissenschaftlich evaluierte DigitalSchoolStory-Methode mit ihren zwölf Schritten – von der Themenfindung über Storyboard, Dreh und Schnitt bis zur Abschlusspräsentation. In Teams von vier bis sechs Personen erkundeten die Jugendlichen konkrete Smart-City-Anwendungen wie das Paraparking-System, das Klimamessnetz oder Messpunkte in der Innenstadt. Durch den Vergleich verschiedener Stadtgebiete lernten sie, Mikroklima-Unterschiede zu interpretieren und daraus Ideen für eine lebenswertere Stadt abzuleiten. Eine virtuelle Q&A-Session mit der Creatorin Lena „Kinderfragen" gab den Teams professionelles Feedback und schärfte die Wirkung ihrer Videoideen zusätzlich.
Den Abschluss bildete eine öffentliche Präsentation in der Aula des Schiller-Gymnasiums, bei der alle Teams ihre Kurzvideos zeigten und im Panel-Talk über die Zukunft des digitalen Lernens diskutierten. Bürgermeister Frank Fillbrunn überreichte die Zertifikate – anerkannte Nachweise, die auch bei Bewerbungen genutzt werden können. Das Projekt am Schiller-Gymnasium zeigt beispielhaft, wie Bildung, Digitalisierung und Stadtentwicklung erfolgreich zusammengedacht werden können. Pforzheim setzt damit ein starkes Zeichen für eine generationenübergreifende, verantwortungsvolle und gemeinsam gestaltete digitale Zukunft.
Gerade im Kontext von Fachkräftegewinnung ist das hochrelevant:
Wenn Jugendliche früh mit realen Smart-City-Anwendungen, Urban Tech, Sensorik, KI oder Nachhaltigkeitsdaten arbeiten, entstehen:
Interesse an MINT- und Tech-Berufen
Kurz: Fachkräfteentwicklung beginnt nicht erst im Studium oder in der Ausbildung, sondern in der Schule.
Wie misst man eine Stadt? Kreatives Projekt Smart City trifft Pforzheimer Schule (PZ-news.de)
Klimadaten, Kameras, Kreativität: Jugendliche machen Pforzheim smart (WirtschaftsKRAFT)
Galerie

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Pforzheims Sensornetz als Lernlabor für Schüler:innen
Digitales Lernlabor Pforzheim: Ein neues Bildungsprojekt macht Stadtdaten für Jugendliche greifbar. Schüler des Schiller-Gymnasiums nutzen das städtische Sensornetz, um Themen wie Klima und Verkehr in kreativen Kurzvideos aufzubereiten. Die Kooperation von Stadt und DigitalSchoolStory fördert gezielt Medienkompetenz und zeigt, wie moderne Smart-City-Technologie im Unterricht zu lebendiger Bürgerbeteiligung wird.

„Digitale Kompetenzen sind heute eine Grundvoraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Ausbildung und Beruf“, betont Bürgermeister Frank Fillbrunn, der im Rahmen der Veranstaltung die Zertifikate an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler überreichen wird. „Projekte wie DigitalSchoolStory zeigen eindrucksvoll, wie zeitgemäße Bildung aussehen kann – praxisnah, kreativ und nah an der Lebenswelt junger Menschen.“



